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Grundlagenseminar PERSÖNLICHES BUDGET 2019

Beschreibung
Seit 2008 haben Menschen mit Behinderung einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Das Persönliche Budget ist eine Leistungsform, die es Menschen mit Behinderungen ermöglichen soll, selbstbestimmt und gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben. In dem Grundlagenseminar erwerben Sie Basiswissen zum Persönlichen Budget. Anhand von Praxisbeispielen zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Sozialen Teilhabe werden die vermittelten Grundlagen veranschaulicht und dienen als Orientierung für die praktische Umsetzung. Aufgrund der Aktualität wird in Abgrenzung zum Persönlichen Budget das im Bundesteilhabegesetz verankerte Budget für Arbeit dargestellt.

Inhalt
Grundlagenseminar „Das Persönliche Budget“
- Basisinformationen und Rechtsgrundlagen
- Das Budgetverfahren im Überblick: von der Antragstellung bis zur Bewilligung
- Besonderheiten eines „Trägerübergreifenden Persönlichen Budgets“
- Chancen und Hürden des Persönlichen Budgets
- Praxisbeispiele zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Sozialen Teilhabe
- Das Persönliche Budget in Abgrenzung zum Budget für Arbeit

Zielgruppe
Fachkräfte, (angehende) Budgetberater_innen, Mitarbeiter_innen der EUTB und weitere Interessierte

Termine
- Freitag, 28.06.2019, 10-16.30 Uhr (Anmeldeschluss 07.06.2019, siehe Anmeldeformular) oder
- Freitag, 19.07.2019, 10-16.30 Uhr (Anmeldeschluss 28.06. 2019, siehe Anmeldeformular) oder
- Montag, 19.08.2019, 10-16.30 Uhr (Anmeldeschluss 26.07.2019, siehe Anmeldeformular)
- ggf. weitere Termine nach Bedarf

Veranstaltungsort
Berlin (genaue Adresse wird noch bekannt gegeben)

Anmeldung
Bitte nutzen Sie das Anmeldeformular:
» Anmeldeformular 2019

Dozentin
Heide-SusanBerger (MSc.) arbeitet als Bereichsleitung für Leistungsmanagement und Weiterbildung sowie als Bildungsbegleitung bei der Sinneswandel gGmbH/SprungBRETT. Sie ist zudem Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget und seit 2011 qualifizierte Budgetbegleiterin. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen als Dozentin sowie bei der Um- und Durchsetzung des Persönlichen Budgets im Bereich der schulischen und beruflichen Teilhabe von schwerhörigen und tauben Menschen.

Gruppengröße (Besonderheit)
Das Seminar findet in einer kleinen Gruppe von maximal sechs Teilnehmenden statt. Wir möchten Ihnen hierdurch einen Rahmen für individuelle Fragen und Wünsche ermöglichen. Im Anschluss an das Seminar steht die Dozentin Ihnen nach Vereinbarung für Rückfragen zur Verfügung.

Kosten
Die Teilnahmekosten betragen pro Person 210 EUR (inkl. ges. MwSt.). Diese Gebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Seminarunterlagen, einen kleinen Mittagsimbiss, Snacks und Getränke während des Seminars sowie die Teilnahmebescheinigung.

Unterstützungsbedarf
Sollten Teilnehmende Unterstützung oder Begleitung in Form von Arbeitsassistenz (z.B. Gebärdensprachdolmetscher_innen, Schriftsprachdolmetscher_innen) oder persönlicher Assistenz benötigen, sind diese bitte selbstständig zu organisieren. Für die Assistenz fallen keine zusätzlichen Teilnahmekosten an. Jedoch sind die Kosten für die Assistenz nicht in den Teilnahmegebühren inbegriffen, sondern sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen.

Zusatzinformation
Gerne führt die Dozentin auch ein- oder zweitägige Inhouse-Schulungen durch. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an » sprungbrett@sinneswandel-berlin.de.

Alle Informationen in einem pdf-Dokument zusammengefasst, finden Sie hier:
» Grundlagenseminar PERSÖNLICHES BUDGET 2019

Die Sinneswandel gGmbH ist zugelassener Träger AZAV (Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben nach dem Siebten Abschnitt des Dritten Kapitels des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 5 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch) und Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget.



Fachtagung „Fit im Beruf“ in DGS für taube Fachleute in sozialen Berufen


Nach unserer ersten erfolgreichen Fachtagung für taube Fachleute in sozialen Berufen von 2017 folgt nun die zweite Tagung. Unter dem Motto „Fit im Beruf“ findet sie vom 09.05.-11.05.2019 (von 9:00 – 17:00 Uhr) wieder in Berlin-Kreuzberg statt.

Die Fachtagung wird in Deutscher Gebärdensprache, ohne den Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern, durchgeführt. Dadurch entsteht eine einzigartige Plattform, um sich barrierefrei, direkt und in der eigenen Sprache auszutauschen. Für taube Fachleute in sozialen Berufen gibt es im deutschen Gebärdensprachraum leider immer noch zu wenige Möglichkeiten sich barrierefrei fachlich auszutauschen und weiterzubilden. Hier setzten wir mit unserer zweiten Fachtagung einen wichtigen Meilenstein.

In sozialen Berufen sind alle Fachleute enormen körperlichen, seelischen und geistigen Herausforderungen und Belastungen ausgesetzt. Taube Fachleute haben aufgrund ihrer Peer-Situation, sehr häufig einen hohen Identifikationsgrad mit ihren Klienten_innen und zusätzliche Mühe sich abzugrenzen, um einen professionellen Umgang mit der angemessenen Nähe und Distanz zu finden. Darüber hinaus arbeiten sie in interkulturellen Mischkonstellationen, werden nicht selten mit den Vorurteilen und Vorbehalten von nichtgebärdensprachige Kollegen_innen, Angehörigen und Institutionen konfrontiert und leisten häufig auf vielen Ebenen wertvolle Pionierarbeit. Auch in ihrer täglichen Gesprächsführung mit Hörenden und Gebärdensprachdolmetschern stehen sie vor vielen kommunikativen Herausforderungen, denen sie sich jeden Tag erneut stellen müssen. Immer wieder müssen kreative Lösungen gefunden werden, um ein gelingende Kommunikationssituationen für alle Beteiligten optimal zu gestalten.

Um der Gefahr des Burnouts vorzubeugen, bietet die Fachtagung fünf verschiedene Themen von fünf verschiedenen Referent_innen:

Am Donnerstag, den 09.05.19 eröffnet Achim Zier die Fachtagung mit dem Thema „Ressourcenorientiertes Arbeiten unter biographischen Aspekten“. Er wirft einen Blick auf die Herausforderungen des sozialen Arbeitsfeldes und wie wir ihnen effektiv mit unseren individuellen Möglichkeiten begegnen können.

Am Freitag, den 10.05.18 gibt Ines Helke Einblicke in die kulturelle und kommunikative Vielfalt der Teamarbeit. Julia Zeiss und Lena Brückmann runden den Tag mit „Tipps zu professionelles Auftreten in einer Dreieckskommunikation zwischen GL/HD/Dolmi“ ab.

Am Samstag, den 11.05.19 zeigt uns Betty Schätzchen wie wir trotz des stressigen Berufs geistig, seelisch und körperlich gesund bleiben können. Dies erfolgt sowohl theoretisch, als durchaus auch sehr praktisch. Zum Abschluss des Tages resümieren wir gemeinsamen die Tagung und fassen die Ergebnisse und Thesen zusammen. Zudem gibt es zum Ende auch Zeit für persönliche Rückmeldungen und Ausblicke.

Das gesamte Programm finden Sie hier: » Programm 2019.

Die Tagungskosten betragen 280 Euro inkl. Verpflegung. Die Übernachtung und Anfahrt müssen selbst getragen werden.

Bei Rückfragen bitte an die verantwortlichen Ansprechpartnerinnen Stephanie Raith-Kaudelka, Jenny Igersky und Monika Krieg unter » fachtagungdgs@gmail.com wenden.

Anmeldeschluss für die Fachtagung ist am 31.03.2019.
Nutzen Sie hierfür bitte das » Anmeldeformular.


Weiterbildung zum/zur Trainer/in und Berater/in für aggressiv handelnde gehörlose und hörbehinderte Kinder und Jugendliche


Gemeinsam mit einem Team von Expert/inn/en haben die beiden Gewalttrainer/innen Lars Schäfer (Dipl. Sozialpädagoge) und Uli Streib-Brzic (Dipl. Soziologin) das TESYA® Deaf Traningskonzept entwickelt. Für gehörlose, hörbehinderte und gebärdensprachkompetente Menschen bieten sie eine Qualifizierung zum/zur Trainer/in und Berater/in für aggressiv handelnde gehörlose und hörbehinderte Kinder und Jugendliche an.

Die Qualifizierung richtet sich an Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit, Sozialpädagog/inn/en, Erzieher/innen, Psycholog/inn/en sowie Lehrer/innen und Schulsozialarbeiter/innen, die sich in ihrer Arbeit mit aggressiv handelnden gehörlosen und hörbehinderten Kindern und Jugendlichen professionalisieren wollen.

Weitere Informationen erhalten Sie über die » Website des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder e.V.

Das Projekt TESYA® Deaf ist eine Kooperation zwischen dem Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V., dem Institut für genderreflektierte Gewaltprävention und der Sinneswandel gGmbH und wird finanziell unterstützt durch die Aktion Mensch.

Downloads:
» Flyer